Die eigene Mitte finden - richtig gut aufgestellt

 

 

 

 

Familienaufstellungen mit Herz

 

 

 

 

systemische Familienaufstellung

Das Familienstellen ist die äußere Bewegung eines kosmischen Geschehens. In einer Aufstellung tritt ein wissendes Feld in Aktion. So das sich völlig Unbekanntes darstellen und zeigen kann. 

Wie kann der Aufsteller und der Klient mit dem wissenden Feld in Einklang kommen? Sich hinführen lassen, die gute Lösung erkennen, um sie dann als neue Erkenntnis im Leben umzusetzen?

Wenn der Klient dem Aufsteller vertraut, wird genau dieses    „ führen lassen“ eine neue Ebene für ihn öffnen. Wenn diese Voraussetzung gegeben ist, öffnet sich ein anderes Feld, welches jeden weiteren Eingriff erübrigt. Das Ergebnis einer Aufstellung weist einen neuen Weg und führt weit über das Gedachte und Gewünschte hinaus.

Was kann gestellt werden?

Die Aufstellung kann persönliche Fragen, wie Beziehungen, Kinder, die Liebe, Krankheiten oder das berufliche Umfeld betreffen. Es kann ebenso eine Entscheidungsfrage, Projekt, oder ein Haus aufgestellt werden. Der weitere Vorgang in der Aufstellung bleibt frei von jeder Absicht, von jedem Wunsch und von der Angst. Genauso frei vom Wunsch, ein Ergebnis liefern zu können. Genauso wenig, wie es zwei gleiche Menschen gibt, genauso wenig gibt es zwei gleiche Aufstellungen. Sei es beruflich, auf ein Unternehmen bezogen, privat, eine Krankheit, Berufswahl oder eine andere beliebige Frage. Die Vorstellung, von einem bestimmten Vorgang, ein Problem zu lösen, gibt es nicht.

 

 

Wie wird "gestellt"

 

Nachdem besprechen und hineinfühlen in das Anliegen, stellt der Teilnehmer sein Thema mit den Anwesenden Stellvertretern aus der Gruppe auf. Diese werden intuitiv für ein Familienmitglied, Krankheit, Haus usw. ausgewählt, wobei der gewählte Stellvertreter auch NEIN sagen darf und soll, wenn er nicht möchte. Bereits das Miterleben und Hineingestellt bewirkt eigene innere Prozesse. Dadurch können neue Handlungsmöglichkeiten gefunden und neue Erkenntnisse gewonnen werden. 

Bert Hellinger

Bert Hellinger, geboren 1925, entwickelte seit den späten 1970er Jahren, unter Abwandlung von Methoden der systemischen Familientherapie, eine von ihm selbst als Lebenshilfemethode bezeichnete Gruppenarbeit, die Familienaufstellung. Zu Beginn dachte er selbst, Familienstellen gehöre nur in die Hände von Ärzten und Therapeuten. Diese Vorstellung hat er revidiert. Für die erforderliche Vorgehensweise und Herangehensweise ist eine zutiefst demütige Haltung, die offen und bereit für alles Geschaute ist, die Grundlage einer Aufstellung. Diese ist weder sensationssüchtig noch "machend" auf ein Ziel orientiert. Absolutes Vertrauen und Hingabe, ohne selbst wissen zu wollen, wo und wie der nächste Schritt weiterführt.

So dürfen der Aufsteller und der Klient staunend vor einer Bewegung, den Atem anhaltend und in voller Achtsamkeit da sein. Heute findet seine Methode weltweit Beachtung und wird in vielen unterschiedlichen Bereichen angewandt:

In der Psychotherapie, in der Organisation- und Unternehmensberatung, Pädagogik, Medizin, in der Justiz, der Lebens- und Erziehungsberatung und in der Seelsorge im weitesten Sinn

                                                                             Quelle, Bert Hellinger

Für mich gibt nur ein Ansinnen:

Die Aufstellung Ihres Anliegen, findet im Einklang mit dem Ihnen statt. Bewusst, aufmerksam, achtsam, respektvoll und zugewandt, gehe ich mit Ihrem Anliegen um. Sie können davon ausgehen, dass alles, was in einer Aufstellung geschieht und sich zeigt, immer Ihrem Wohle dient. Auch wenn Sie vielleicht ein anderes Bild der Aufstellung erwarten. Verstandesmäßige Antworten sind immer nur eine Mutmaßung. Lassen Sie ihren Verstand und Vorstellungen, von "richtig" und "falsch" zu Hause, dann ist alles möglich.  



 

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde,

als wir mit unserem Verstand erkennen können.

Laotse